Employer-Branding _

Drogeriekette ROSSMANN:

„Making Of“ Employer Brand.

Ein ganz normaler Dienstag im Spätsommer. Es ist 8 Uhr früh, noch ist die ROSSMANN-Filiale in Burgwedel geschlossen, aber das Licht hinter den Scheiben ist schon jetzt heller als während der Öffnungszeiten. In den Gängen zwischen den Pflegeprodukten tragen zwölf junge Frauen und Männer ROSSMANN-Kittel und nehmen abwechselnd auf einem Klappstuhl Platz zum Schminken. Zwar ist die Visagistin mit Pinsel und Puder ein Profi ihres Fachs, aber das hier ist keine Kosmetik-Fachschulung, sondern ein Styling für das Foto-Shooting, das hier gleich stattfindet.

 

Als sich die Türen für die Kunden öffnen, hört man das dezente Sirren eines Blitzgenerators, ab und zu ein paar knappe Anweisungen des Fotografen und zwischendurch wird das Licht der Blitzschirme gleißend hell. Ansonsten – ein ganz normaler Tag in einem Drogeriemarkt. Das passt zur Arbeitgebermarke ROSSMANN, deren Profil die Wuppertaler Agentur h&h brand design gemeinsam mit dem HR-Management für Deutschlands zweitgrößte Drogeriemarktkette geschärft hat. Leistung ist ausdrücklich erwünscht, aber dafür werden auch Freiräume und Entfaltungsmöglichkeiten geboten.

 

Genau das schätzen die ROSSMAN-Mitarbeiter an ihrem Arbeitgeber – das zeigten intensive Interviews, die auch mit aktuellen Auszubildenden der verschiedenen Sparten geführt wurden: Ein Umfeld, das eben nicht nur monothematisch ist, sondern vielfältig und im positiven Sinne fordernd. Bei einem Arbeitgeber, dem die Transparenz von Entwicklungs- und Karriereplänen genauso wichtig ist wie die Teamorientierung seiner jungen Mitarbeiter.

 

Entsprechend schnell verlief daher auch das Casting für die neue Ausbildungsoffensive, mit der ROSSMANN im letzten Herbst gestartet ist: Die zwölf Protagonisten, die in den verschiedenen Print- und Digitalmedien für den Nachwuchs werben, posieren nicht, sondern agieren in verschiedenen spielerischen Szenen. Die Botschaft aller Motive transportiert nicht nur der Text, sondern auch der Subtext der Fotografien: Eine Ausbildung bei ROSSMANN trägt dazu bei, sich selbst und seine bevorzugten Handlungsfelder zu erschließen – „indem man es einfach macht“.

 

Die Einbindung von Unternehmensmitarbeitern in eine Kampagne war für h&h brand design übrigens kein Neuland: Schon bei den HR-Kampagnen von IKEA, die in Wuppertal erdacht wurden, tauchen immer wieder Mitarbeiter als Protagonisten auf. „Ein Risiko ist das nicht - ganz im Gegenteil“, sagt Arnd Hackländer von h&h, der stets am Set mit dabei ist. „Wenn das Drehbuch und die Fotoauffassung abgestimmt sind, ist das Ergebnis sogar deutlich lebendiger als die Arbeit mit Models.“. 

 

Weitere Informationen zu unserem Vorgehen finden Sie hier:

www.hhbrand.de/employer-branding